Des Waldes Frostiger Hauch
Deutsch

Songtext von Des Waldes Frostiger Hauch

Dauer3:23
OriginalspracheDeutsch
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Originaltext

DE
Ruhig, still und bedrohlich Steigt er zwischen den Wäldern auf. Seinen Weg selbst sich bahnend, von nichts gehalten, auf das Feld ins Tal hinab. Nur des Mondes silbern Licht, das zu mir durch die Tannen bricht, bahnt meinen Weg. Trostlosigkeit umschließt meine Gedanken, welche klar wie jungfräuliches Wasser einer Quelle Das aus dem Berge bricht. Flüsternd erzählt das Waldes Wind von ihr, der Schönheit, an die ich mein Herz verlor. Schmerz, welcher niemals enden wird. Liebe, die mich jede Nacht vorwärts treibt. Sie wiederzufinden in den Erzählungen des Waldes frostigem Hauch. Doch lag sie da, der Schnee blutgefärbt, verschmiert. Ihre Venen geöffnet. Hingabe. Die Klinge geführt von jener Hand, welche ihr die Tränen absteifte jede Nacht zuvor. So ruft mich ihr Geist jede Nacht auf neu' zu ihr in den Wald. Flüsternd von ihrem Leid, mit welchem ich sie beglückte.

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